Samstag, 24. Oktober 2009

Goethe zum Thema Fremdsprachen ...

"Der Deutsche soll alle Sprachen lernen, damit ihm zu Hause kein Fremder unbequem, er aber in der Fremde überall zu Hause sei." - Johann Wolfgang von Goethe

Fischzug in Moritzburg am 24. und 25. Oktober 2009

Am 24. und 25. Oktober 2009 findet in Moritzburg wieder der jährliche Fischzug statt. Unter Fischzug versteht man in unserer Region das abfischen der Karpfenbestände aus den Teichen und Seen rund um Moritzburg.

Dies beginnt schon über 1 Monat vor dem eigentlichen Volksfest, welches den Höhepunkt und gleichzeitig den Abschluss des Fischzuges darstellt.

An besagten beiden Tagen wird die gesamte linke Uferhälfte des Moritzburger Schlossteiches zur Fest- und Fressmeile, auf der man sich ab jeweils 9 Uhr vergnügen kann.

Eröffnet wird am 24.10., zur besagten Zeit, durch Jagdhornbläser. Um 9, 11, 13 und 15 Uhr gibt es an beiden Tagen Schaufischen. Der Staatsbetrieb Sachsenforst zeigt Holzerntetechniken, Holzskulpturen und historisches Schmiedehandwerk. Zu sehen sind außerdem lebendige Eulen, Greife und Jagdhunde.

Am 24.10. findet um 18 Uhr ein Lampionumzug statt. Start ist am Festzelt "Sachsenforst".

Nähere Informationen zu den Parkmöglichkeiten im Blog-Beitrag Sonderparkplatz zum Fischzug in Moritzburg.

Samstag, 10. Oktober 2009

Du weißt dass du aus Zürich kommst wenn ...


  • es für dich unverständlich ist, wenn Zürich nicht mehr als die Stadt mit dem größten Lebensstandard weltweit gilt.
  • es völlig normal ist, dass die Stadt 6 Stunden nach der Streetparade so aussieht, als sei nichts gewesen.
  • du jeden Sonntag um 4 Uhr Morgens ein Kebab bei New Point isst.
  • Aargau für dich der Ort ist, an dem du vorbeifahren musst, wenn du nach Bern gehen willst.
  • du weißt, was mit „dä Böögg brennt“ gemeint ist.
  • es für dich normal ist, dass im Kino die Stühle nummeriert sind und es in der Mitte des Films eine Pause gibt.
  • du eine fixe Einkaufsroute für die Bahnhofstr. hast.
  • es für dich völlig normal ist in einem Zugabteil ganz still da zu sitzen.
  • du alle deine Freunde beim Treffpunkt triffst.
  • für dich völlig logisch ist, dass jeder Tram- oder Buschauffeur seinem Kollegen beim Vorbeifahren winkt.
  • du der Meinung bist, dass Zürich das Beste ist was der Schweiz passieren konnte.
  • du um die Winterzeit über die beschissene Weihnachtsbeleuchtung an der Bahnhofstr. diskutierst.
  • du genervt bist, wenn du 5 Minuten auf Zug, Tram oder Bus warten musst.
  • du sowieso genervt bist, falls du 5 Minuten zur nächsten Tram- oder Busstation laufen musst.
  • du weißt, was mit HB gemeint ist und wo er sich befindet.
  • du die Endstation von jedem Tram kennst.
  • Ausdrücke wie „chäcksch dä bööögg“ und „rutsch en schluck“ Kindheitserinnerungen in dir wecken.
  • Basel für dich nur ein Kanton ist, in dem pharmazeutische Produkte hergestellt werden.
  • der Rest der Schweiz dich hasst.
  • die meisten deiner Freunde Banker sind.
  • du weißt, was die Chinawiese ist und wo sie sich befindet.
  • die Anzahl der vorbeifahrenden Porsche für dich wie ein Minutenzähler ist.
  • du weißt, was das Burghölzli ist und wieso manche Menschen dorthin müssen.
  • du bei der ZKB nur ein Konto eröffnest hast, um die ZKB Night Card zu bekommen.
  • für dich normal ist, dass ein Flughafen-Shuttlebus ein Rolls Royce ist.
  • du kein Problem hast für ein Sandwich 8,- CHF zu bezahlen.
  • du die alte Dame im Rollstuhl am HB kennst.
  • du weißt, dass das Knabenschießen gewaltfrei ist.
  • dass du 2 bis 3 Sprachen gelernt hast und das für dich vollkommen normal ist.
  • du nicht angeben musst, weil du genau weißt, dass Zürich die beste Stadt der Welt ist.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Schweizer Flugradar (live) - Flugzeuge verfolgen und Informationen zu Start, Ziel und Typ abrufen

Als ich mich heute über Buschauffeur-Jobs auf dem Flughafen Zürich informierte (man muss ja immer up-to-date sein), entdeckte ich eine Schweizer Seite auf der man live (!) die Flugbewegungen von Passagiermaschinen mitverfolgen kann - völlig legal und offiziell.


Die Flugbewegungen sind weit bis in den deutschen Luftraum hinein verfolgbar (Köln, Frankfurt/Main, München usw.) Aber auch Österreich, Norditalien, Benelux-Länder und kleine Teile von Frankreich sind beobachtbar. Diese Anwendung gibt es seit gut 2 Jahren.


Beim Klick auf ein Flugzeug erhalt man alle Informationen zum Flug: Wo gestartet, wann gestartet, Typ, Fluggesellschaft, Ankunftszeit usw.).


Eine wirklich nette Ablenkung oder sogar ein interessantes Tool wenn man in Süddeutschland lebt und gerade eine Maschine übers Haus fliegt. Da die Flugbewegungen mit unterlegten Straßenkarten angezeigt werden, lässt sich schnell nachprüfen wer oder was da gerade das eigene Grundstück überfliegt.

Viel Spaß damit!

Samstag, 3. Oktober 2009

Wie schnell man zu- und wieder abnehmen kann.

Vor vielen Jahren aß ich noch in gewohnter Regelmäßigkeit zwischen 5 und 10 Tafeln Schokolade pro Tag. Warum ich das gemacht habe weiß ich bis heute nicht. Sicher war es zum Teil Bequemlichkeit, zum Teil auch eine echte Sucht. So wie andere ihre 5 - 10 Zigaretten pro Tag brauchen, so brauchte ich damals die Schokolade.

Als mir mein Bürojob 2002 zu langweilig wurde und das befristete AV sowieso endete fragte ich bei der Arbeitsagentur nach, ob ich nicht noch einen 2. Facharbeiter machen könne, da der Kaufmännische Sektor sowieso überlaufen sei.

(C) Nestle Ernährungstudio

Und so wurde aus einem Bürohengst im Jahre 2004 ein Busfahrer. Das hielt mich aber nicht davon ab weiterhin viel Schokolade zu essen. Auch bewegte ich mich allgemein weniger als noch zuvor im Bürojob. Und so kam es schleichend aber sicher, dass ich immer mehr zunahm. Bei einer Größe von 183cm liegt mein Idealgewicht bei ca. 74kg. Nach 2 Jahren hinter dem Buslenker und einem Todesfall in der Familie wog ich 93/94 kg. Mein Gesicht war extrem rund, meine Arme dicker (ich musste mein Uhrarmband um 1 Loch verstellen) und mein Bauch sah aus als wäre ich Biertrinker.


Nachdem ich Ende 2006 wieder in meiner Heimat Sachsen war begab ich mich sofort in die fachlichen Hände einer staatlich geprüften Diätassistentin und wurde auf Schonkost eingeschworen. Ich hielt durch.

Schon im Sommer 2007 zeigte die Waage nur noch 83kg. Danach habe ich allein weitergemacht, und wie man in der Grafikkurve sehen kann, ging es von Mai 2007 bis Oktober 2009 bergauf und bergab - aber doch stetig nach unten. Der lange steile An- und Abstieg zwischen Ende 2008 und Anfang 2009 lag an meiner Untätigkeit regelmäßig mein Gewicht einzutragen, da ich persönlich große Probleme hatte. Aber aufgegeben habe ich nie.

Als ich mich heute Morgen wog, waren es nur noch 77,3 kg. Mein Ziel liegt bei ca. 74kg. Und die Schokolade? Die esse ich immer noch, aber max. noch 1 Tafel pro Woche. Als "Ersatzdroge" trinke ich Milch mit Suchard Express Schokopulver.

IBIS Plus - Der neue Helfer im Nahverkehr

Woher weiß der Busfahrer eigentlich, wann er an welcher Haltestelle ankommen und von dort wieder abfahren muss? Wie erfährt er - ohne die Hand vom Lenkrad zu nehmen - dass er zu früh oder zu spät ist? Wie kann er wissen, an welcher Haltestelle er auf einen Anschlussbus warten muss ohne in Unterlagen oder Fahrplänen zu blättern?

Wer einen Busfahrer schon einmal bei der Arbeit beobachtet hat, wird sich diese Fragen evtl. schon gestellt haben. Doch hat man sich dabei auch mal angeschaut wie es am Fahrerplatz aussieht? Was ist das z. B. für ein Gerät mit den vielen bunten Knöpfen, dass sich meist rechts vom Fahrer - neben dem kleinen Fahrkartendrucker - befindet und gelegentlich piept wenn die Abfahrtszeit nach einer Pause ran ist?



Dieses Gerät nennt sich
IBIS (Integriertes-Bord-Informations-System). In der zurzeit gängigsten Version von IBIS sieht der Fahrer max. wie früh oder spät er ist. Doch seit einigen Jahren gibt es auch IBIS Plus. Es verfügt über deutlich mehr Funktionen als sein Vorgänger und hat einen Touchscreen. Der Fahrer sieht alle Abfahrtszeiten an den folgenden Haltestellen und seine Verspätung/Verfrühung auf 10 Sekunden genau. Zudem kann die Zentrale wichtige Informationen an den Fahrer übermitteln. Aber schon die normale IBIS-Version sorgt dafür, dass die Fahrgäste immer die aktuelle Haltestelle angesagt bekommen.

Fällt IBIS aus, dann fährt der Bus ohne Zielanzeige und kann auch keine Haltestellen ankündigen. Dies muss dann der Fahrer über das Mikrofon machen. Auch können Fahrgäste ihre Fahrscheine nicht mehr entwerten und an der digitalen Abfahrtsanzeigetafel von größeren Haltestellen wird nur die fahrplanmäßige, aber nicht die "echte" Abfahrtszeit des Busses angezeigt. Der gesamte ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) wäre stark beeinträchtigt.

Natürlich bedarf es einer Einführung in IBIS Plus wenn neue Mitarbeiter eingestellt werden, die noch nie mit der Plus-Version gearbeitet haben. Dafür wurden spezielle Programme entwickelt.

Die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) waren eine der ersten Firmen, die diese Möglichkeit genutzt und ein solches Testprogramm in Auftrag gegeben haben. Überhaupt sind die VBZ diesbezüglich sehr modern und in vielen Dingen auf dem aktuellen Stand.

Ein paar Erläuterungen zu IBIS Plus findet man im folgenden PDF-Dokument.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Mit dieser Welt ... (Gedanken zum Abend)


Mit dieser Welt ist's keiner Wege richtig;Vergebens bist du brav, vergebens tüchtig,
Sie will uns zahm, sie will sogar uns nichtig!
Goethe - Zahme Xenien